Erasmus+ Austausch: Internationale Begegnung an der Realschule Bobingen

In der Woche vom 9. bis 13.Dezember 2024 war es wieder so weit, die Schüler des Erasmus+ Programms aus Frankreich, Portugal und Tschechien besuchten unsere Schule.

Für alle Teilnehmer waren verschieden Aktivitäten geplant. Dazu gehörte ein Empfang im Rathaus, Teambildende Aktivitäten, die Herstellung von nachhaltigen Weihnachtssouvenirs, ein Besuch in München mit einer Führung im Museum Mensch und Natur sowie einem Robotik Workshop im Schülerlabor der DLR an der örtlichen Universität.

Das Programmende bildeten Präsentationen, Reflexionen über das Gelernte und Erlebte, sowie der Verleihung von Zertifikaten am Ende der Veranstaltung.

Unsere Gäste stellten Ihre Schulen und ihre Umgebung vor, unsere Schüler führten die Gäste durch unser Schulhaus und bei der Stadtralley durch Bobingen lernten sie unsere Umgebung genauer kennen.

Die Gastschüler haben bei den Familien unserer Schüler gewohnt. Dieses Modell der Unterbringung ermöglicht es den Austauschülern, den Alltag einer deutschen Familie zu erleben, lokale Traditionen kennenzulernen und ihr Englisch in realen Alltagssituationen zu üben. Dieser direkte Kontakt förderte ein intensives kulturelles Erlebnis und stärkt die Bande der Freundschaft und Zusammenarbeit. Gerade in der Vorweihnachtszeit ein schönes Erlebnis.

Das Erasmus-Team der Staatlichen Realschule Bobingen unterstreicht immer wieder die Bedeutung dieser Art der Zusammenarbeit innerhalb Europas um die Entwicklung der sprachlichen, sozialen und kulturellen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu fördern und freut sich auf das nächste Treffen im April in Tschechien.

MINT-Messe

Am 4.7.17 fuhren die 9.-Klässler des naturwissenschaftlichen Zweiges nach München auf die MINT-Messe „Traumberuf IT&TECHNIK“. Auf die Frage hin, ob sich der Besuch gelohnt hat, wurde von vielen Schülern eine ehrliche Antwort geben. „Klar, ich habe Kugelschreiber, Textmarker, Schlüsselanhänger und sogar einen Kopfhörer-Splitter-Adapter bekommen.“ Doch das war nicht das einzige, was gefiel. Einige Firmen zogen mit 3D-Druckern und virtual reality die Schüler magisch an. So war es möglich, durch das Aufsetzen einer Brille in einen Wagon der Deutschen Bahn einzusteigen und Bahnangestellte bei der Wartung des Wagons zu beobachten. Des Weiteren konnten die Schüler mit den zahlreichen namhaften Ausstellern wie Airbus, KUKA und Roche sehr gut ins Gespräch kommen und sich über ihre derzeitigen Traumberufe genauer informieren.

Es waren sogar einige Hoch- und Technikschulen vertreten, die die Schüler über die verschiedenen Bildungswege aufgeklärten. Angesichts der hohen Temperaturen in der Messehalle also harte Arbeit, an die richtigen Informationen zu kommen. Die Messe kam also nicht nur wegen der vielen Give-Aways gut an, sondern auch aufgrund des tollen Austauschs. Dies zeigte sich auch dadurch, dass viele Schüler die Messe bereits in der 8. Klasse besucht hatten. Gegen 13 Uhr erreichten die Schüler dann wieder die Realschule. Nun heißt es noch ein Jahr lernen, damit die Träume, die auf der Messe vielleicht ihren Ursprung fanden, auch Wirklichkeit werden können.

Nico Hirschbolz